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Kant und die Ästhetik

"Die Kritik der Urteilskraft" von 1790 ist das dritte und letzte kritische Hauptwerk Kants. Der vielseitige Philosoph, der sich schon 1764 mit Ästhetik in seinen "Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen" beschäftigt hat, macht mit diesem späten Werk das ästhetische Urteil über das Schöne und Erhabene von aller traditionellen Begründung unabhängig. Die kritische Beurteilung des Schönen und Erhabenen, anzutreffen in Natur und Kunst, lässt sich nicht unter Vernunftprinzipien bringen. Es geht hier um das Gefühl von Lust oder Unlust. Laut Gernot Böhme hat Kants "Kritik der Urteilskraft" in unserer Zeit eine Renaissance erlebt. Man könne sie, seiner Meinung nach, für die gegenwärtige Diskussion und eine Ästhetik der modernen Kunst fruchtbar machen.


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