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Fazit

Jochen Klepper war kein Widerstandskämpfer. Er war ein "Stiller im Lande", ein im wahrsten Sinne Mitleidender, der sich bewusst auf die Seite der Leidenden gestellt, nicht nur weil er mit einer jüdischen Frau verheiratet war und ihr im Gegensatz zu manch anderen auch unter den Nazis die Treu gehalten hat, sondern auch aufgrund seiner christlichen Prägung, die ihn- auch hierin im Gegensatz zu anderen Christen keine antijudaistische Haltung einnehmen ließ, sondern ihn auf die Seite der verfolgten Juden stellte. (Römer 11, Ersterwählung der Juden) Zudem hat sein christliches Bekenntnis vielen Menschen in den Jahren der Unmenschlichkeit Trost gegeben und vielleicht vermittelt Klepper auch heute noch, sechzig Jahre nach seinem Tod, dem ein oder anderen Trost und Halt in unserer kirchenfernen Zeit, in der Religion und religiöse Strömungen oft recht beliebig geworden sind.


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